Geschichte zu Omis - Reiseführer Historisches Kunst & Kultur
Omis war im Mittelalter für die Korsaren von Almissa (Omiški gusari) berühmt, die mit ihren schnellen Schiffen (gen. Sagittas) die Mündung des Flusses Cetina vor fremden Eindringlingen geschützt haben. Omis war damals von einer Mauer umgeben, mit zwei Festungen, Starigrad an der östlichen Landseite und “Peovica” (Mirabela) an der nordwestlichen Wand.
In vielen historischen Quellen wird Omis als Onaion (Oneon), Holm (Hum), Nestos, Oneum (Onaeum), Olmisi, Olmissium, Almivssium, und Almissa erwähnt. Die ältesten schriftlichen Zeugnisse von Omis Existenz gehen auf die griechische und römische Periode zurück.

Die Türken versuchten mehrmals in der Geschichte Omnis einzunehmen. Obwohl sie das Hinterland erobern konnten, ist die Stadt selbst nie in ihre Hände geraten. Doch wurde die Piratenstadt 1444 von Venedig erobert.
Die frühromanische Kirche St. Peter aus dem 10. Jh. ist das wichtigste Gebäude in der Stadt. Dort wurden in der Vergangenheit glagolitische Seminare für angehende Priester abgehalten.